Aufbruchsstimmung beim 2. Regional Digital Summit Budapest

Der gegenwärtige technologische Paradigmenwechsel und wie Digitalisierung die Produktionsmethoden der Wirtschaft fundamental verändert – das waren die übergreifenden Themen auf dem 2. Regional Digital Summit in Budapest, der von Ungarns Ministerium für Nationale Ökonomie ausgerichtet wurde. Ganz international und kooperativ ging es im hochrangig besetzten Publikum zu, von dem viel Zustimmung und Beifall für die „revolutionären“ Ansätzen von DATA AHEAD zu hören war.

regional digital summit budapest

Zusammenarbeit innerhalb Zentraleuropas verstärken

Hauptziel der Konferenz war es, die Zusammenarbeit innerhalb Zentraleuropas auf staatlich-institutioneller sowie unternehmerischer Ebene zu beschleunigen und zu verstärken. Deshalb waren von Entscheidungsträgern und Firmen-Chefs bis hin zu EU-Kommissaren und Außenministern zahlreiche namhafte Gäste und Beitragende vertreten. Aus den sogenannten Visegrád-Staaten Ungarn, Polen, Tschechien und der Slowakei, aber auch aus Österreich, Deutschland, Slowenien, Kroatien, Serbien, Rumänien und Bulgarien, sowie aus den USA und Israel.

Ganz im Sinne der Gastgeber FIWARE Foundation und IDSA, der Industrial Data Spaces Association, betonte Grauvogel anschließend die Notwendigkeit, Umgangsregeln statt Datenstandards für Industriedaten zu definieren. Was die Welt nicht brauche, sind neue Schnittstellenstandards, die mit alten oder weiteren neuen in Wettbewerb stehen.

Dringend benötigt werden hingegen Regeln, um die Aufnahme und das Ausscheiden neuer und alter Services und Microservices im Konzert interoperabler Anwendungen zu managen. Zur Überwindung der Diktatur proprietärer Formate und integrierter Systeme komme es deshalb künftig umso mehr auf diplomatischen Dialog aller Stakeholder im Rahmen offener Systeme an. Somit war ein gemeinsamer politisch-theoretischer Rahmen definiert und es konnte direkt übergehen in die praxisbezogene Agenda.

Digitale Transformation der Industrie sehr effektiv beschleunigen

Ein willkommener Ausgleich zu so viel Staatsobrigkeit und Wirtschaftselite war der Vortrag von Ulrich Grauvogel, dem Chief Marketing Officer von DATA AHEAD.

Er sprach als Repräsentant der Industrial Data Spaces Association (IDSA) darüber, wie „Demokratisierung“ beim Rohdaten-Zugang die digitale Transformation der Industrie sehr effektiv beschleunigen kann. Ganz konkret zum Beispiel, wenn der organisierte Datenzugriff von der Führungs- bis zur Produktionsebene als Bottom-up-Nebeneffekt Optimierung und Effizienzsteigerung hervorbringt.

Mit frei verfügbarer Open Source sind dabei auch die Tools demokratisch. Aufständisch gegen proprietäre Technologien und Geschäftsmodelle, haben diese sich in der Praxis längst als überlegen sichere, leistungsstarke und zukunftsfähige Alternative bewährt.

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